Spiel, Spannung und Lehrreiches beim Kinderferientag des JRK Nußbaum

Am 24.08.2018 fand der diesjährige Kinderferientag des JRK Nußbaum statt. Thema dieses Jahr war „Schnitzeljagd“. Leider war uns das Wetter nicht ganz so gut gesonnen. Es hatte – im Gegensatz zu den vergangenen Tagen – merklich abgekühlt und zwischendrin hat es immer wieder etwas geregnet.

Nichts desto trotz trafen von 20 angemeldeten Kindern 17 pünktlich um 13 Uhr beim Depot des OV Nußbaum ein. Nach einer kurzen Begrüßung wurden 4 Gruppen gebildet mit je 1 Jugendleiter.

Unter Zuhilfenahme einer Wegekarte mussten die Kids sodann Ihren Weg zu den einzelnen Stationen finden, die durch die Natur rund um Nußbaum verteilt waren. Jede Gruppe begann an einer anderen Station, an der sie ihre jeweiligen Aufgaben anhand eines Puzzels zuerst heraus finden mussten.

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An Station 1 z.B. mussten die Kinder am Brunnen von Nußbaum eine Kette bilden. Mit einem in Wasser getauchten Schwamm wurde nun versucht, den Eimer am anderen Ende der Reihe durch Zureichen/-werfen zu befüllen. Ziel war, so viel wie möglich Wasser in den Eimer zu bringen. Trotz der Witterung war dies einer der beliebtesten Stationen bei dem auch der ein oder andere Jugendleiter nicht trocken blieb.

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An Station 2 mussten mit Stelzen Hindernisse umlaufen bzw. überstiegen werden. Je mehr Runden die Kids geschafft hatten, umso mehr Punkte konnten vergeben werden. Diese Station war auch ein guter Grund, Schürfwunden anzusprechen und was man hierbei machen sollte.

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Im Wald befand sich dann die Station 3. Die Kids versuchten hier, so viele Gegenstände in einen schwingenden Eimer zu werfen, wie sie im Wald finden konnten. Man glaubt kaum, was die Kids so alles gefunden hatten. Von kleinen und mittleren Steinen, Ästen und Nüssen war alles Mögliche dabei. An dieser Station wurde dann auch kurz auf eine Kopfplatzwunde eingegangen.

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An Station 4 mussten 2 Rundhölzer mit im Wald verteilten Hosen, Jacken und Pullovern so bestückt werden, so dass daraus eine stabile Trage entstand. Diese wurde dann mit einem etwas kleinen, mittelschweren Baumstamm von den Kids ein paar Meter getragen, um die Stabilität zu prüfen. Zudem wurde die stabile Seitenlage geübt.

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Bei Station 5 war Kreativität gefragt. Ein rohes Ei musste so mit den Materialen, die man im Wald finden konnte (Blätter, Moos, Ästen, Zweigen, Efeu usw.), umwickelt werden, so dass es bei der letzten Station 9 beim Wurf aus dem Fenster der Feuerwehr keinen Schaden nehmen konnte. Diese Aufgabe stellte die Kids vor eine große Aufgabe, die sie mit Feuereifer angegangen sind.

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Bei der nächsten Station 6 stand bereits der KTWB (Krankentransportwagen). Unser Björn hat ihn erklärt und ist auf jede Frage der Kinder eingegangen. Die Kinder durften dann auch die Trage mit unserer von der Bevölkerung von Nußbaum mit finanzierter Anne (Übungspuppe) in den KTWB schieben. Das war gar nicht so einfach, doch unter Hilfestellung von Björn haben es die meisten der Kids super geschafft. Währenddessen wurde noch der Notruf durchgegangen.

An Station 7 wurde das Wissen der Kids in Bezug auf Erste Hilfe anhand eines Kreuzworträtsels erfragt. Auch mussten Fehler an 2 Bildern gefunden werden, die sich dort eingeschlichen hatten. Hoch konzentriert wurden diese Aufgaben entweder in einer Gruppe oder auf zwei Gruppen verteilt gelöst.

Mit dem Triptrap wurden dann an Station 8 ein paar Runden gedreht. Hier waren die Kids mit Feuereifer dabei und keinem war anschließend mehr kalt!

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Bei der Feuerwehr nun an Station 9 wurden die vorher mit großer Sorgfalt umwickelten Eier aus dem Fenster geworfen. Leider hat keines der 4 Eier den Sturz überlebt. Der Spaß- und Spannungs-Faktor war jedoch sehr groß.

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Etwas durchgefroren und hungrig ging es dann zurück ins Depot. Dort warteten bereits heiße Würste mit Brötchen und Getränken auf unsere begeisterten und jetzt doch auch etwas müden Kinder.

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Es war wieder einmal ein super toller Tag mit vielen Eindrücken, Überraschungen und Lerneffekten, auch was die EH angelangt.

Wir hoffen, den Kindern hat es genauso gut gefallen, wie dem JRK-Team. Wir freuen uns auf jeden Fall auf nächstes Jahr und sind selbst gespannt, was uns bis dahin einfällt!

Vielen Dank gilt auch unseren Helfern Björn, Fabian, Jasira, Ute und Yvonne und der Feuerwehr, ohne die wir das Ganze nicht so reibungslos durchführen hätten können.

Anette, Danny, Melanie und Thorsten

Text Anette; Fotos: Anette und Danny

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