Bevölkerungsschutzübung der EEII – ein spannender Tag

Samstag, 28. Oktober 2017, es ist 09.00 Uhr gerade mit den Kindern beim Frühstück, da kommt ein Einsatzalarm der Einsatzeinheit. Ein größeres Unglück ist passiert. Ein Notfall kennt eben keine „gute“ Zeit.

Schnell in die Einsatzklamotten gestiegen und ab ins DRK Depot. Hier treffen wir uns um gemeinsam die Fahrzeuge zu besetzten. Alles läuft sehr geordnet ab, es muß schnell gehen und mit kühlem Kopf gehandelt werden. Obwohl es sich um eine Übung der Einsatzeinheit II Pf/Enz (EEII) handelt sind alle Helferinnen und Helfer konzentriert und diszipliniert bei der Sache. Jeder weiß es kann immer und jederzeit zu einem Erstfall kommen und da ist gute Vorbereitung das wichtigste.

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Die Autos werden besetzt, Meldungen werden gefunkt. Auf geht es zum Sammelplatz der Einsatzeinheit nahe dem Amazon Gelände. Hier sind die besten Voraussetzungen zum weiter vorzurücken der EEII gegeben . Der Zugführer und seine Gruppenführer sprechen sich ab, die anwesende Helferinnen und Helfer werden erfasst und eine Stärkemeldung weitergegeben. Akribisch wird alles Dokumentiert. Nicht nur vom Einsatz-Tagebuchführer sondern auch von den anwesenden Beobachtern der unteren Katastrophenschutzbehörde die diese Übung angesetzt haben.

Die anwesenden Helferinnen und Helfer, 35 an der Zahl werden vom Zugführer instruiert und eingewiesen. Alles auch genauso wie es in einem Ernstfall geschehen würde. Nun ist die komplette Einsatzeinheit vor Ort und informiert, alle Kräfte erfasst und alle Bereit zum Einsatz. Sie kommen von den Bereitschaften Kieselbronn, Niefern, Nußbaum, Büchenbronn, Eisingen und Eutingen. Unter den 9 anwesenden Fahrzeugen befindet sich u. a. KTWs oder auch ein Gerätewagen, der alles an Material verlastet hat. das im Ernstfall benötigt würde.

35 Einsatzkräfte haben sich an diesem Samstag in voller Schutzausrüstung eingefunden. Das wollten auch die Beobachter sehen. Testen wie unter realen Bedingungen die Einsatzkräfte in welcher Stärke und Zeit am vorgegeben Sammelplatz eintreffen. Die EEII hat es innerhalb der vorgegebener Zeit Fahrzeuge, Material und Mannschaft in voller Stärke zu stellen.

Nun ging es zum zweiten Teil der Übung. Eine Kolonnenfahrt sollte geübt werden, ein sogenannter MOT Marsch. Geordnet fuhren die 9 Fahrzeuge zum Zielort um dort von den Verantwortlichen der Übung in Empfang genommen zu werden. Hier wurde nun auch noch das Anmelden an einem sogenannten Bereitstellungsraum geübt und realistisch geübt, vielen Dank an die Unterstützung der Kollegen vom THW.

Am Zielort wurden die Helferinnen und Helfer in einer kurzweiligen Präsentation in die Besonderheiten der Kolonnenfahrt mit den Rechten und Pflichten unterwiesen.
Nach der Weiterbildung ging es dann für alle wieder zurück auf die Fahrzeuge, um nochmals alles Üben zu können. So wurden neben Fahrerwechsel, Technischen Pausen auch das verhalten der Kolonnenfahrt Inner- und Außerorts sowie die Fahrt auf einer Autobahn geübt. Nach einer ca. 1 1/2 stündigen Fahrt quer durch den Enzkreis war dann auch auf dem THW Gelände in Pforzheim Übungsende alle beteiligten wurden vom THW Pforzheim köstlich Verpflegt.

Vielen Dank an alle teilnehmenden DRK Bereitschaften der EEII. Eine wichtige Übung um im Ernstfall sicher Handeln zu können aber auch ein Tag der allen Spaß gemacht hat und die gute Zusammenarbeit und den Zusammenhalt, besonders auch über die Ortsgrenzen hinaus, zeigt.

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